Besucherzaehler

Besucherzaehler


         


Über die ethische Unvertretbarkeit der Jagd

Powerpointpräsentation von Jens Tuider im Rahmen eines veganen Brunchs

 


 

Antifaschistischer Widerstand gegen Sagesa in Lebach


Lebach, 18. Mai 2015

 

 


 

Aktive Helfer*innen für den Lebenshof gesucht


Unterstützung und Solidarität für die mutigen Besetzer*innen des Hambacher Forsts

03. Mai 2015 Hambacher Forst
03. Mai 2015 Hambacher Forst


Patrik Baboumian und

die Querfront

Artikel von Indyvegan als Literaturtipp
Artikel von Indyvegan als Literaturtipp

Provokation und übelster "roll back" im saarl. "Tierschutz"

Protestaufruf vor Zoo Neunkirchen 18. Juni 2015


Rezept-Tipp:

Kartoffelknödel in Rotweinsauce
Kartoffelknödel in Rotweinsauce

 

nazis und Tierrechte

Transkript des Referats von Colin Goldner
Transkript des Referats von Colin Goldner
Nazis und Tierrechte Broschüre.pdf
Adobe Acrobat Dokument [2.3 MB]
Download
36-seitige Broschüre zum Referat
36-seitige Broschüre zum Referat

 

Zuhause gesucht !

Emilio (5) und Louis (1)
Emilio (5) und Louis (1)


 

 

Schafe in Frankreich

grenznaehe

viele tote - mitunter erschlagene Schafe - Behörden tatenlos
viele tote - mitunter erschlagene Schafe - Behörden tatenlos

 

Neues von Sheriff

dem Hund, der von seinem "Besitzer" so gequält wurde, dass ein Tierhalte- und betreuungsverbot ausgesprochen wurde

Sheriff rechts im Bild
Sheriff rechts im Bild

 

Buchtipp:

Deutsche Erstausgabe 2014
Deutsche Erstausgabe 2014

 

Keine Beteiligung an einem Masterplan des Killens

Jäger demonstrieren für ihr Recht zum Morden
Jäger demonstrieren für ihr Recht zum Morden

PAULA die kleine Großstadttaube

- Neuauflage -

ein Comic zum Nachdenken für Groß und Klein
ein Comic zum Nachdenken für Groß und Klein

 Milk 

my story

 

in eigener Sache

 

Strafanzeige durch "Tierschützer"

 

Sämtliche Vorwürfe gegen Tierversuchsgegner waren frei erfunden

 

Artikel in der Tierbefreiung

 

 

Flyer

 

Provokation und übelster "roll back" im saarl. "Tierschutz"

 

Reaktionäre Kräfte im Tierschutzstiftungsrat beweisen

den "Schulterschluss" gegen Tierrechte



"Die nächste Tierschutzratssitzung findet demonstrativ im Neunkircher Zoo statt"

 

 

Protestaufruf vor Zoo Neunkirchen 18. Juni 2015

 


 

 

Vorankündigung

Aus Menschen für Tierrechte - Tierversuchsgegner Saar e. V.

wird 

Tierbefreiungsoffensive Saar e. V. 

 

Die außerordentliche Mitgliederversammlung vom 24. März 2015 hat einstimmig die vom Vorstand vorgeschlagene Namensänderung beschlossen. Die Änderung wird juristisch mit dem Eintrag ins Vereinsregister wirksam.

 

Die fünf wesentlichen Gründe für die Notwendigkeit einer Umbenennung:


  1. Die Gründung der Tierversuchsgegner Saar e.V. erfolgte 1985, vor genau 30 Jahren. Anfangs als kleine Gruppe, befassten wir uns überwiegend mit dem Riesenspektrum Tierversuche, weiteten jedoch schon nach kurzer Zeit unser Engagement auf alle tierrechtsrelevanten Bereiche und auf die Befreiung der Tiere aus ihrem Sklav_innenstatus aus. Der ursprüngliche Name "Tierversuchsgegner" wurde bis dato weiter mitgeführt, er ist allerdings irreführend und beschreibt uns unzureichend.
  2. Abgrenzung zu anderen "Menschen für Tierrechte"-Vereinen(**), die sich mehrheitlich dem "neuen Tierschutz" und der juristischen Rechtssprechung verschrieben haben.
  3. Der Begriff "Tierrechte" wird oftmals dahingehend (miss-)verstanden, einen bestimmten Umgang mit nichtmenschlichen Individuen juristisch (statt moralisch) festzuschreiben. "Gesetze“ dienen (objektiv) einzig und allein der Sicherung der („staatlichen“) Herrschaftsordnung, auch wenn und insoweit sie durch erzwungene Anpassung an hegemoniale Veränderungen einen legitimierenden „Gerechtigkeits“-Schein zu wahren suchen.
  4. Die Einstellung zum Begriff "Tierrechte“ hat sich gewandelt. Ein Problem dabei ist, dass zunehmend Tierschützer_innen und Tier(produkt)konsument_innen (Speziesist_innen) diesen Begriff für sich beanspruchen und damit seinen ehemaligen revolutionären Stellenwert für eine tierausbeutungsfreie Gesellschaft entkräften.
  5. Der Begriff "Tierrechte" wird darüber hinaus oftmals von Gruppen und Personen verwendet, die lediglich den gesellschaftlichen Speziesismus in Frage stellen und dabei alle anderen Unterdrückungs-, Diskriminierungs- und Ausbeutungsformen unberücksichtigt lassen. Mitmachen kann also praktisch jede/r und sich ungeachtet anderer ethischer Aspekte hauptsächlich "für die Tiere" einsetzen. Auch Menschen, die sich offen gegen Menschenrechte stellen, Nazis, menschenverachtende Sekten oder totalitär/autoritär geführte Gruppen beanspruchen den "Tierrechts"begriff.


(**)Obwohl wir seit langen Jahren kein Mitglied des "Bundesverband Menschen für Tierrechte" mehr sind, kam es bis in die jüngste Vergangenheit aufgrund der Namensähnlichkeit immer wieder zu nicht tragbaren Verwechslungen. Viele gehen davon aus, dass wir ein untergeordneter Regionalverband des Bundesverbandes seien, mit ähnlich reformistischem Ansatz und gleichem politischen Selbstverständnis. Der BV setzt sich tatsächlich mit der Überzeugung von irgendwann einmal spürbaren Zwischenschritten für juristisch festgeschriebene Rechte nichtmenschlicher Tiere ein ohne ihren Eigentumsstatus in Frage zu stellen. Mit dem dazu bemühten Bezug auf rechtsstaatliche Autoritäten sollen aber genau jene Instanzen (befangene und korrupte Gesetzgeber, Institutionen, Ministerien, Ausführungsorgane) mit der Durchsetzung von Tierrechten beauftragt werden, deren Aufgabe es ist, Herrschafts- und Ausbeutungsstrukturen in dieser Gesellschaft aufrecht zu erhalten. Der Mensch bleibt weiterhin das [übergeordnete, gesetzgebende] Maß aller Dinge während "das Tier" in der Rolle des Bittstellers, wo es auf menschliche Gnade angewiesen ist, verbleibt.

 

Unser erklärtes Ziel war hingegen von jeher, jede Form der Unterdrückung, Ausbeutung und Herrschaft - egal von wem über wen - in seiner komplexen und verzahnten Ganzheit anzugreifen und zu beenden. Da die Ausbeutung von Menschen und nichtmenschlichen Tieren und die Zerstörung der Natur systemimmanent sind, richtet sich unsere Kritik immer auch gegen den Kapitalismus mit seiner zerstörerischen und lebensverachtenden Verwertungslogik.

 

Ausbeutungs- und Unterdrückungssystem in seiner komplexen und verzahnten Ganzheit anzugreifen - See more at: http://www.tier-im-fokus.ch/interview/rude_matthias/#sthash.SqY6N2VZ.dpuf
Ausbeutungs- und Unterdrückungssystem in seiner komplexen und verzahnten Ganzheit anzugreifen - See more at: http://www.tier-im-fokus.ch/interview/rude_matthias/#sthash.SqY6N2VZ.dpuf

Dass Tiere nicht als Opfer gesellschaftlicher Ausbeutungs- und Herrschaftsverhältnisse anerkannt werden, zementiert ihre katastrophale Situation. Wir sehen unsere Kritik an der Ausbeutung von nichtmenschlichen Tieren keineswegs nur als Randphänomen, sondern als integraler Bestandteil einer weitumfassenden Herrschaftskritik, als nur EINEN Grundpfeiler des bestehenden Herrschaftssystems, das als ganzer Komplex und nicht losgelöst voneinander verstanden werden muss. Es gibt eine Verbindung, wie wir nichtmenschliche Tiere behandeln und Menschen, die am unteren Ende der sozialen Hierarchie stehen.

Rassismus, Faschismus, Antisemitismus, Islamophobie, Homo-/Transphobie, Sexismus, Ableismus, Ageismus, Klassismus, Speziesismus  und alle weiteren Arten von Diskriminierung und Unterdrückung sind miteinander verzahnte Herrschaftsmechanismen, die sich gegenseitig bedingen. 

 

Die Tierbefreiungsbewegung ist die logische Fortsetzung der Menschenrechtsbewegung, ihr Ziel ist eine befreite Gesellschaft.

Selbstverständnis

 

 

Unsere Organisation ist ein basisdemokratischer Zusammenschluss von Aktivist_innen, der sich als emanzipatorisch versteht. Eine vegane Lebensweise und antispeziesistische Einstellung sind für unsere Ziele und Forderungen unabdingbar. Da die Ausbeutung von menschlichen und nichtmenschlichen Tieren und die Zerstörung der Natur systemimmanent sind, richtet sich unsere Kritik immer auch gegen den Kapitalismus mit seiner zerstörerischen und lebensverachtenden Verwertungslogik. Dem momentanen „Vegan-Kapitalismus“ stehen wir kritisch gegenüber.

 

Eine Zusammenarbeit mit anti-emanzipatorischen Personen und Gruppierungen, wie z.B. aus der extremen Rechten, dem Universellen Leben oder Supreme Master bzw. rechtsoffenen Personen und Gruppierungen lehnen wir ab. Wir wollen nicht, dass unsere Forderungen mit denen von Tierschützer_innen in einen Topf geworfen werden. Ebenso lehnen wir religiöse und esoterische Ansätze zur Erreichung unserer Zielsetzung ab. Wir positionieren uns außerdem klar gegen jegliche Form von Unterdrückung und Ausgrenzung, gegen Speziesismus, Nationalismus, Rassismus, Faschismus, Sexismus, Ableismus (Diskriminierung aufgrund der Fähigkeiten), Ageismus (Diskriminierung aufgrund des Alters) und Homophobie.


Alle, die sich mit dem Selbstverständnis identifizieren können, sind herzlich dazu eingeladen, mit uns aktiv zu werden.



Die Zentralisierung und Industrialisierung der Tierbenutzung schreitet ungebremst voran, immer größere Tierfabriken mit immer höheren Besatzdichten werden gebaut. 

 

Im Gegensatz zum konventionellen Tierschutz, der grundsätzlich anthropozentrisch orientiert ist und lediglich eine Verbesserung der Haltungs-, Transport- und Schlachtbedingungen nichtmenschlicher Tiere anstrebt und somit die Tierausbeutung nicht in Frage stellt sondern - im Gegenteil - weiter manifestiert, setzen wir uns für die Abolition (Abschaffung) jeglicher Tiernutzung ein. Wir fordern keine größeren und saubereren Käfige sondern leere Käfige. Wir wollen keine "artgerechte" Tierhaltung mit mehr Platz in den Tiergefängnissen, sondern das sofortige und vollständige Ende der Tierhaltung. Wir verlangen keine "humaneren" Methoden der Ausbeutung, sondern das definitive Ende der Ausbeutung. Es geht uns nicht darum wie Tiere benutzt werden sondern dass sie willkürlich benutzt und letztendlich getötet werden dürfen. Wer ja zu reformistischen Scheinverbesserungen sagt, stabilisiert das Ausbeutungssystem und erkennt an, dass Tiere nutzbare "Dinge" sind und zieht ihr Leiden in die Länge. Reformismus (auch als "Zwischenlösung") für ein geeignetes Mittel zur Abschaffung eines falschen Systems zu halten, ist ein methodischer Denkfehler und stellt lediglich eine andere Form der Tierquälerei dar. Sogenannte "Verbesserungen" oder gar "Tierschutzerfolge" bei Haltungs-, Transport- und Schlachtbedingungen sind in Wirklichkeit nichts anderes als Augenwischerei und dienen lediglich der Tierindustrie und ihren Konsumenten, die nach jeder angeblichen "Verbesserung" umso beherzter, selbstzufrieden und guten Gewissens zugreifen. Spenden, 'bessere' Haltungsbedingungen, 'humaneres' Töten, Kauf von Bio-Tierprodukten, Vegetarismus, usw. sollen den Eindruck erwecken, dass man schon genug tut und nicht mehr in der Pflicht steht, weiteres zu tun. Der ständige Hinweis auf besonders grausame Praktiken (z. B. "Kaninchenmast", "Massentierhaltung", Stopfleber, Froschschenkel, Hunde-, Delphin- oder Robbenschlachtungen, Bärengalle in China, Stierkämpfe in Spanien und Portugal etc.) und deren angebliche "Verbesserung" oder "Bekämpfung" durch Tierschutzreformen relativiert andere Formen der Tierausbeutung oder solche mit angeblich "weniger grausamen Praktiken" unzutreffend, macht sie dadurch akzeptabler und rüttelt kaum am Verbraucherbewusstsein.

 

Die Strategie des Tierschutzes zu verfolgen und die Verwendung des Begriffs "Tierschutz" in der Öffentlichkeit (selbst dann, wenn das große Ziel dahinter ein anderes - nämlich die Abschaffung der Tierausbeutung - ist), schadet Tierrechten ebenso wie der konventionelle Tierschutz, der tatsächlich nur bessere Haltungsbedingungen und freundlicheres Morden  zum Ziel hat weil von diesem "größeren Ziel" kaum jemand etwas mitbekommt, da es viel zu selten kommuniziert wird.

Aber genau das ist u. a. auch ein beliebtes Mittel reformistischer Tierschützer denn es bringt ordentlich Geld in die Kassen der Spendensammelvereine. Für die Tiere bringt es unterm Strich nicht nur nichts sondern schadet ihnen letztendlich ganz enorm! Jede Erwähnung der Begriffe "qualvolle xyz-Mast" oder "qualvolle Massentierhaltung" suggeriert dem Verbraucher, dass es auch "nicht qualvolle" oder "weniger qualvolle" Tierausbeutungsformen geben muss und dass man etwas 'Gutes' tue, diese durch Konsum zu unterstützen.

 

Die “neuen Tierschützer” benutzen zwar den Begriff “Tierrechte”, verfolgen aber ebenfalls eine “Tierschutz”-Politik. Diese Politik jedoch ist unvereinbar mit dem was „Rechte“ bedeutet und schwächt sie sogar.

 

"Tierschutzgesetze" haben bisher nichts verbessert, ganz im Gegenteil - seit es sogenannten Tierschutz und Tierschutzgesetze gibt, hat die systematische Gewalt gegen Tiere noch sehr viel größere Dimensionen angenommen. Tierschutzgesetze richten sich weitestgehend nach den Bedürfnissen der Tierindustrie. Tierschutz ist ein System, dass nur innerhalb des Systems der Tierausbeutung funktioniert und gewollt ist. Profiteure dieses Systems sind die Tierindustrie und ihre Konsumenten aber auch in zunehmendem Maße die Tierschutz-Spendensammelindustrie. Weniger Gewissen bringt mehr Umsatz. Aktuell begeht die größte deutsche Tierschutzorganisation nach dem Neulandbetrug ein weiteres Verbrechen, welches der Verband gemeinsam mit Europas Schlachtgiganten VION und Wiesenhof durch ihr gerade eingeführtes  "Tierschutzlabel für mehr Tierschutz" umsetzt, das (wie alle Label und sgn. "Tierschutzsiegel") nichts anderes darstellt, als ein weiterer Verrat an nichtmenschlichen Tieren, denn es gaukelt dem Verbraucher vor, dass angeblich "alles in Ordnung" sei, es soll Vertrauen schaffen - der industriellen Massentierhaltung wird durch solche Label und Siegel ein positives Image verschafft und der Fleischkonsum wird noch zusätzlich angekurbelt. Für die Tierausbeutungsindustrie und Organisationen, die vorgeben, sich für Tiere einzusetzen, sind Tierschutzlabels zu einem lukrativen Geschäft geworden. Denn nicht die Quälerei wird verringert sondern einzig und allein das (zu Recht) schlechte Gewissen der Verbraucher. Diese Art von verräterischen Kompromissen und Verhandlungen mit den Tierausbeutern überlassen wir den allseits bekannten Funktionären der etablierten Spendensammel-Tierschutzvereine. Wenn Reformismus überhaupt irgend etwas bewirkt, dann das: das gute Gewissen wird konsumierbar gemacht.

 

Eine reformistische Position ist keine Tierrechtsposition, "Veggie-Donnerstage" sind es ebenfalls nicht - ganz im Gegenteil, solche Aktionen schaden Tierrechten, untergraben abolitionistische Bestrebungen, indem sie den (Tier-)Verbrauchern vorgaukeln 'auf dem richtigen Weg' zu sein. Wer ein durch und durch falsches System zu verbessern versucht, macht es nur gründlicher falsch - nichtmenschliche Tiere sind weder Nahrungsmittel (Fleisch, Milch, Eier, Honig) noch medizinische Messgeräte, weder Showobjekte für Zirkus- und Zoounternehmen noch Kleidungs- und Möbelstücke (Pelz, Leder, Wolle, Daunen) oder Sportgeräte (Reiten, Jagd, Angeln, Rodeo, Stier-, Hunde-, Hahnenkämpfe etc.) sondern sensible, intelligente Lebewesen wie wir alle mit eigenen Interessen. Anzuerkennen, dass Tieren Gewalt angetan wird, ist der erste notwendige Schritt, der nur eine logische Konsequenz zulässt. Die Benutzung nichtmenschlicher Tiere zu menschlichen Zwecken hat nicht nur für diese tierlichen Opfer ernste Folgen sondern auch für die gesamte Mitwelt.

 

Ein unmenschliches Geschäft zu beenden, was einhergehen muss mit dem Umsturz aller Verhältnisse, in denen der Mensch selbst ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verachtetes Wesen ist, ist keine Utopie! Hierarchie und Abgrenzung sind die Pfeiler der Herrschaft. Speziesismus ist nur einer der Grundpfeiler herrschender Zustände. Die Unterdrückung und das Herrschaftsverhältnis von Menschen über alle anderen Tiere stehen in direktem Zusammenhang mit anderen Ausbeutungs- und Herrschaftssystemen in unserer Gesellschaft. Deshalb ist uns die Befreiung der Menschen aus unterdrückenden Strukturen ein ebenso hohes Anliegen wie die Befreiung aller anderen Tiere. Tierrechte und Veganismus sind in ihrer moralischen, sozialen und ökologischen Tragweite grundlegend, sie sind wichtige, notwendige Schritte für eine Befreiungspolitik, doch sind sie allein kaum ausreichend für einen grundlegenden Wandel. Nur durch einen breiten politischen Kontext in Zusammenarbeit mit anderen Bewegungen kann ihr revolutionäres Potenzial ausgeschöpft werden.

 

Wir erkennen an, dass wir den Eigentumsstatus von Tieren nicht über Nacht abschaffen werden, aber wir unterstützen nur solche Kampagnen und Positionen, die ausdrücklich die abolitionistische, herrschaftsfreie Agenda fördern. Aus diesen Gründen besteht unsere Öffentlichkeitsarbeit ausschließlich aus abolitionistischen Aktionen, sgn. "Erfolgsmeldungen" sucht man angesichts der quantitativ und qualitativ zunehmenden Tiervernutzung auf unserer Seite vergeblich - es gibt sie nicht.   Wir propagieren nicht Vegetarismus, der die Nutzung (Zucht, Handel, Freiheitsentzug, Missbrauch und letztendlich TÖTUNG) nichtmenschlicher Tiere befürwortet sondern Veganismus, der den Konsum und die Benutzung nichtmenschlicher Tiere grundsätzlich ablehnt. Vegetarier_innen sind Veganer_innen, in Bezug auf ihr Handeln, nicht näher als Omnivor_innen; Unveganer_innen verstoßen permanent gegen tierliche Interessen. Wer Vegetarismus und andere Formen der Tierausbeutung praktiziert bzw. legitimiert, gehört der Tierbefreiungsbewegung nicht an. Im Gegenteil sie/er agiert gegen deren erklärtes Ziel, jede Form der Unterdrückung, Ausbeutung und Herrschaft zu beenden. Dass Tiere nicht als Opfer gesellschaftlicher Ausbeutungs- und Herrschaftsverhältnisse anerkannt werden, zementiert ihre katastrophale Situation. Und auch auf der menschlichen Seite der Produktion stehen Opfer des Kapitalismus: für einen Billiglohn schuften Schlachthofarbeiter_innen unter ausbeuterischen Bedingungen und ständiger Bedrohung ihrer Gesundheit.

 

Die Grundbedürfnisse ALLER nichtmenschlicher Tiere auf Leben, Unversehrtheit und Freiheit und ihre Leidensfähigkeit unterscheiden sich in keiner Weise von denen menschlicher Tiere und erfordern deshalb gleiche moralische und rechtliche Berücksichtigung. Wenn "Tierrechte" etwas bedeuten, dann dies: wir können das Töten von Tieren nicht rechtfertigen! Wir fordern Gerechtigkeit für Tiere, wo Rechte längst gegeben sein müssten. Menschen für Tierrechte bedeutet, die Menschenrechtsbewegung um Gerechtigkeit für ALLE Tiere zu erweitern und die Terrorherrschaft zu beenden, denn nichtmenschliche Tiere haben keine Möglichkeit, ihre Interessen einzufordern. Es gibt eine Verbindung, wie wir Tiere behandeln und Menschen, die am unteren Ende der sozialen Hierarchie stehen. Das Einfordern von Tierrechten/Tierbefreiung  darf Menschen niemals ausschließen. Die Tierbefreiungsbewegung ist die logische Fortsetzung der Menschenrechtsbewegung.

Viele Menschen entwickeln ein sehr inniges Verhältnis zu ganz bestimmten Tieren. Sie lieben ihre (Kuschel-) Tiere - vor allem Katzen, Hunde und Pferde, die sie hegen und pflegen - sie sind der beste Freund des Menschen und somit "schützenswert". Alle anderen Tiere wiederum werden gequält, benutzt - "produziert"...für Fleisch, für Milch, für Eier u. v. m. Es ist schizophren - und wir wissen es! Man muss Tiere nicht lieben, um die Ungerechtigkeit, die ihnen widerfährt, abzulehnen.

 

 

It's not bigger cages we want, but empty cages!

 

 

Wie Sie uns /unsere Zielsetzung unterstützen können

 

Am besten unterstützen Sie unsere Zielsetzung - falls Sie noch nicht vegan leben sollten - indem Sie Ihr Konsumverhalten und Ihre Einstellung zum Eigenwert gleichberechtigter Lebewesen überdenken und schnellstmöglich umstellen - das ist das Wichtigste. Die vegane Lebensform ist die gerechteste und die einzige, die auf dem umfassenden Respekt gegenüber allen Lebewesen basiert und jede Form der Unterdrückung sowie die elitäre Stellung des Menschen über allen Dingen und allem Leben ablehnt, sie ist im Prinzip selbstverständlich, sehr einfach durchzuführen und alles andere als 'fade', teuer oder 'elitär' sondern die naturgemäße, umweltschonendste, tier- und menschenfreundlichste Lebensweise des Menschen. Falls Sie noch nicht vegan leben: fangen Sie JETZT damit an.

 

Entgegen nahezu aller großen Tierschutz-Unternehmen, die permanent verlautbaren, dass Veganismus schwer oder gar 'abschreckend' ist, ist es in Wirklichkeit sehr leicht sich sofort umzustellen.

Der Unterschied zwischen Menschen, die behaupten, vegan zu leben sei 'schwierig' und jenen, die behaupten, vegan zu leben sei einfach, ist der, dass jene, die es einfach empfinden, aus Sicht der Opfer fühlen, und jene, die es als 'schwierig' empfinden, das auf sich selbst beziehen und die eigentlichen Opfer ausblenden.

Wie schwer auch immer Sie es finden mögen, vegan zu leben, bedenken Sie nur, wie schwer es für die Tiere ist, dass Sie nicht vegan leben. Sie ändern lediglich eingefahrene Gewohnheiten.

 

Wenn Sie möchten, beraten wir Sie gerne dabei. Denn leider hindert die meisten Menschen, sich vegan - also naturgemäß - zu ernähren, mangelnde bzw. falsche Information. Unsere Rezeptseiten, die ständig mit neuen veganen Gerichten ergänzt werden, machen deutlich, wie einfach und schmackhaft es ist, sich völlig gewaltfrei und gesund zu ernähren. Desweiteren können Sie uns / unsere Zielsetzung unterstützen, indem Sie AKTIV werden.

 

Werde Teil der Tierbefreiungsbewegung!

 

Unsere als gemeinnützig und besonders förderungswürdig anerkannte Organisation (mit ausnahmslos ehrenamtlichen Mitgliedern) können Sie auch als Mitglied  und / oder durch aktiven Einsatz bei unseren zahlreichen Aktionen, beim Veganbrunch oder auf unserem Lebenshof unterstützen.

 

Wir würden uns allerdings wünschen, dass Ihre "Spende" Ihre vegane Lebensform beinhaltet, sonst macht jedes weitere Engagement für Tiere einen sehr zweifelhaften Sinn. Keine nichtmenschlichen Tiere sind sicher vor Gewalt und Ausbeutung in einer nicht-veganen Gesellschaft, in der Nichtmenschen als Objekt angesehen werden. Bitte werden Sie vegan, noch heute! Wenn Sie noch nicht vegan sind, starten Sie bitte hier. Geldspenden nehmen wir aus mehreren Gründen von unveganen Menschen grundsätzlich nicht an denn egal wie viele Tiere Sie meinen, damit "retten" oder "schützen" zu können, Sie vergessen dabei alle anderen Tiere, die für Sie völlig sinnlos gequält und getötet werden. Veganismus ist eine moralische Mindestforderung an sich selbst.

 

Historie

 

Die Gründung der Tierversuchsgegner Saar e.V. erfolgte 1985. Anfangs als Gruppe, befasste sie sich überwiegend mit dem Riesenspektrum Tierversuche, weitete ihre Fachkompetenz und ihr Engagement auf alle tierrechtsrelevanten Bereiche aus und ist seit langer Zeit auf allen Gebieten im Saarland gesuchter Ansprechpartner und Motor vieler Aktionen landes- sowie bundesweit.

 

Wir betreiben einen kleinen Lebenshof, veranstalten Aktionen und Veganbrunchs mit Referaten (meist mit Tierrechts- und Tierbefreiungsinhalten) in Saarbrücken und Umgebung und versuchen immer dort zu helfen, wo Tiere in Not sind.

 

Universelles Leben

Eine Gefahr für die Tierrechtsbewegung? - Was steckt wirklich hinter dem Universellen Leben?
Artikel über das UL aus der VOICE 31/ 2003 und Tierbefreiung 37/ 2003
ul-bericht_voice_31-2002.pdf

ul-bericht_voice_31-2002.pdf
Adobe Acrobat Dokument [2.9 MB]
Download